Wie sieht ein Straßenkind seinen Alltag in einer indischen Großstadt?

Der Verein KarmaRiders hat jungen Bewohnern des Kinderheims in Guwahati, Assam, Einwegkameras in die Hand gedrückt. Ohne Vorgaben, nur mit der Bitte, zu fotografieren, was immer ihnen wichtig war.
Die Acht- bis Zwölfjährigen, die noch nie zuvor eine Kamera in der Hand gehalten hatten, trugen über 800 Bilder zusammen.
Die künstlerische und inhaltliche Qualität dieser Bilder machte das zehnköpfige Team sprachlos und beeindruckte es tief. Mit ihren Erstlingswerken war es den Jungfotografen auf Anhieb gelungen, mit großer Nähe und Authentizität die schönen, bunten, aber auch bedrückenden Seiten des harten Straßenalltags eines heimatlosen Kindes intensiver einzufangen als es ein westlicher Fotograf jemals gekonnt hätte.
Um diese Erfahrung an die Welt weitertragen zu können, hat der KarmaRiders e.V. eine Filmdokumentation unter dem Namen KarmaViews gedreht. Von der TV-Fabrik kommen Schnitt und Konzept.